Firefox "Beinhaltenden Ordner öffnen"

Damit unter KDE der Eintrag im Download-Fenster des Mozilla Firefox „Beinhaltenden Ordner öffnen“ funktioniert und erwartungsgemäß den Konqueror öffnet, muss man einige Maßnahmen treffen.

Geholfen hat mir hierbei das kde-forum.org.

Folgende Befehle als root:

In der Datei
/usr/kde/3.5/share/applications/kde/kfmclient_dir.desktop
die Zeile
MimeType=inode/directory
abändern in:
MimeType=inode/directory;x-directory/gnome-default-handler

dann noch ein

ln -s /usr/kde/3.5/share/applications/kde/kfmclient_dir.desktop /usr/share/applications/

Anschließend muss noch update-desktop-database (welches übrigens im Paket dev-util/desktop-file-utils steckt) aufgerufen werden.

Jetzt muss man noch testen, ob die MIME-Typen stimmen:

cat /usr/share/applications/mimeinfo.cache | grep x-directory/gnome-default-handler

Wenn dort kfmclient_dir.desktop als erster Eintrag steht, stimmt alles.

Jetzt müsste auch der richtige Ordner mit Konqueror aus dem Firefox gestartet werden.

Hinweis: Bei mir funktioniert das ganze nur, wenn ich einen selbstkompilierten Firefox nehme (mit emerge www-client/mozilla-firefox). Mit dem firefox-bin-ebuild klappt das bei mir immer noch nicht.

Dynamischer CPU-Takt

Will man unter Linux die Prozessorfrequenz automatisch anpassen lassen, je nach Last, dann muss man dem Kernel sagen, welchen „Governor“ er benutzen soll.
Dazu muss in der Datei /etc/conf.d/local.start folgendes eintragen werden:

echo ondemand > /sys/devices/system/cpu/cpu0/cpufreq/scaling_governor
echo ondemand > /sys/devices/system/cpu/cpu1/cpufreq/scaling_governor

Dadurch wird bei jedem Neustat der ondemand Governor geladen, der für eine gute Taktregelung sorgt.

Internetadressen werden nicht aufgelöst

Nach einem Absturz des vpnc kann es sein, dass falsche Einträge in der Datei /etc/resolv.conf übrigbleiben.
Zunächst sollte man testen, ob man eine IP-Adresse direkt anpingen kann mit „ping 193.99.144.80“ (IP-Adresse von heise.de), wenn
das geht aber kein „ping heise.de„, dann folgendes machen:

Die Datei /etc/resolv.conf abändern in

nameserver 192.168.0.1


Hier ist der Nameserver dann wieder die Fritz!Box.

Wake-On-LAN

Um Wake-On-LAN in Gentoo zu aktivieren, muss in die Datei /etc/conf.d/local.stop folgendes eingetragen werden:

#enable Wake-on-Lan
/usr/sbin/ethtool -s eth0 wol g
if (grep PCI0 /proc/acpi/wakeup | grep disabled 2>&1 >> /dev/null) ; then
echo -n PCI0 > /proc/acpi/wakeup
fi

Dadurch wird beim Herunterfahren des PCs jedesmal wieder der entsprechende Eintrag neu geschrieben, da der Eintrag einen Neustart sonst nicht überleben würde.