Bentzer zu einer Gruppe hinzufügen

neue Gruppe „bla“ erstellen

groupadd bla

Benutzer „stephan“ zur Gruppe „bla“ hinzufügen

gpasswd -a stephan bla

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VPN mit KNetworkmanager

Zunächst sollte knetworkmanager mit folgenden USE-Flags kompiliert werden, dazu kommt in die Datei /etc/portage/package.use der Inhalt:

kde-misc/knetworkmanager cisco dialup openvpn pptp


Dann kann man neue VPN-Verbindungen konfigurieren über Optionen->Einrichten->VPN-Verbindungen.

Jetzt kann man übers Kontextmenü die VPN-Verbindung bei Bedarf starten.

Soll allerdings die VPN-Verbindung automatisch beim Herstellen einer Netzwerkverbindung gestartet werden, sollte man zunächst den vpnc so einrichten, dass er mit dem Aufruf

vpnc

direkt die richtige VPN-Verbindung aufruft.

Danach legt man die neue Datei /etc/NetworkManager/dispatcher.d/vpn an:

#!/bin/sh
#/etc/NetworkManager/dispatcher.d/vpn

#Parameter einlesen
INTERFACE_COMMITTED=$1
ACTION=$2

#Session-ID des Uni-WLANs
ESSID=“wlan-uni“

#WLAN-Schnittstelle?
INTERFACE=“wlan1″

#Skript verlassen, wenn das übergebene Interface nicht das des WLANs ist
if [ „$INTERFACE“ != „$INTERFACE_COMMITTED“ ]; then
exit 0
fi

#existiert eine Verbindung zu einem Netz mit der ESSID?
ESSID_EXISTS=$(iwconfig $INTERFACE|grep $ESSID|awk {‚print $4‘})

#Skript verlassen, wenn das WLAN das falsche ist
#if [ „$ESSID_EXISTS“ = „“ ]; then
# exit 0
#fi

#Funktionen durchführen, je nach Aktion eine andere
case „$ACTION“ in
up)
#VPNC starten
vpnc unidsl
;;
down)
#VPNC stoppen
#killall vpnc
vpnc-disconnect
;;
pre-up)
#ein vorher laufendes VPNC stoppen
killall vpnc
;;
post-down)
#VPNC wirklich stoppen, falls abgestürzt
killall -9 vpnc
;;
*)
echo „$0: aufgerufen mit falschem Parameter \`$ACTION'“ 1>&2
exit 1
;;
esac


Diese Datei stammt übrigens von wiki.ubuntuusers.de.

Die Datei muss noch ausführbar gemacht werden:

chmod a+x /etc/NetworkManager/dispatcher.d/vpn

Damit das Skript auch beim Netzwerkwechsel ausgeführt wird, sollte unter Gentoo noch der NetworkManagerDispatcher-Dienst gestartet werden. Am besten bei jedem Systemstart:

rc-update add NetworkManagerDispatcher default

Danach sollte man den Rechner einmal neustarten.

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Tote Symlinks finden

Mit folgendem Befehl kann man tote Symlinks (Softlinks) finden:

find /path/ -type l -print0 | xargs -r0 file | grep „broken symbolic“ | sed -e ’s/^\|: *broken symbolic.*$//g‘ | xargs ls -l –color

Alternativ geht’s auch so:

find . -type l -exec [ ! -a \{\} ] \; -print| xargs ls -l –color

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SSH-Schlüssel unter Windows und Linux

Wenn man unter Windows mit dem ssh.com-Client ein SSH-Schlüsselpaar erzeugt und dieses dann auch unter Linux benutzen will, reicht es nicht, einfach die Dateien nach ~/.ssh/ zu kopieren, da Linux ein anderes Format des Schlüssels erwartet.

Zum Konvertieren kann man aber einfach den PUTTYgen aus dem Putty-Paket nehmen (welches es für Windows und Linux gibt).

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Firefox: doppelte Dateiendung auf Fat32 Partition

Beim Herunterladen von Dateien hat der Mozilla Firefox beim Speichern auf Fat32 oder NTFS Partitionen immer die Dateiendung verdoppelt. So wurde z.B. aus datei.exe dann datei.exe.exe.
Das lag daran, dass Firefox prüft, ob die Datei im Speicherort ausführbar ist, was sie bei mir immer waren, da ich umask=000 in meiner /etc/fstab für die Fat-Partition stehen hatte. Ersetzt man das durch

dmask=000,fmask=111

in den mount-Optionen, dann sind Dateien nicht mehr standardmäßig ausführbar und Firefox hängt nicht mehr die Dateiendung ein zweites Mal an.

Quelle: https://bugs.launchpad.net/ubuntu/+source/firefox/+bug/65164/comments/20

Verzeichnisse synchronisieren mit unison

Für die Synchronisation zweier Verzeichnisse, benutze ich unison (emerge -av net-misc/unison).
Das Szenario bei mir ist, dass ich eine externe Festplatte habe (die mit FAT32 formatiert ist), und die dort vorhandenen Fotos mit denen auf der lokalen Festplatte meines Rechners synchronisieren will.

Dazu lege ich erstmal ein unison-Profil in der Datei ~/.unison/Fotos.prf mit dem Inhalt an:

root = /media/sonstiges/Fotos
root = /media/extern/Fotos

# For some reason, Linux can’t set the time on an SMB share.
times = false
# And the permissions are meaningless.
perms = 0
# Do not copy user/group, since both accounts are users on their machines.
fastcheck = yes
pretendwin = true

#Ignore Case, i.e. test = TEST
ignorecase = true

Danach reicht in der Konsole der Befehl

unison Fotos

oder für den Textmodus

unison Fotos -ui text

welcher beide Verzeichnisse automatisch synchronisiert und nur bei kritischen Situationen (z.B. in beiden Verzeichnissen befinden sich neue Dateien mit gleichem Namen) wird nachgefragt, was gemacht werden soll.

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Kernel-Aktualisierung

Nach der Kernel-Aktualisierung durch emerge, sind bei mir folgende Schritte durchzuführen:

cd /usr/src
rm linux && ln -s linux-2.6.xx linux
cp linux-2.6.alt/.config linux/
make oldconfig
make -j2
cp arch/x86_64/boot/bzImage /boot/kernel
make modules_install


Folgende Pakete muss man noch neu emergen:

emerge -av app-emulation/virtualbox-modules x11-drivers/nvidia-drivers app-crypt/truecrypt

Danach ist ein Neustart fällig.

Erscheint beim kompilieren mal ein sandbox error, sollte man sandbox temporär deaktivieren mittels:

FEATURES=“-sandbox“ emerge -av x11-drivers/nvidia-drivers

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X-Programme als root

Standardmäßig kann man als root im Terminal keine X-Programme starten, was manchmal nervig sein kann.
Zuständig dafür ist die Umgebungsvariable namens DISPLAY.
Damit diese automatisch gesetzt wird, wenn man sich per sudo root-Rechte beschafft, muss man als root visudo starten, und folgende Zeile einfügen:

Defaults:BENUTZERNAME env_keep=DISPLAY

Ab jetzt wird die DISPLAY-Variable bei jedem sudo automatisch gesetzt.

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ISO-Datei mounten

Will man eine (heruntergeladene) ISO-Datei nicht erst brennen, sondern direkt benutzen, ist hier der Befehl, um eine ISO-Datei in /media/iso zu mounten:

mount -o loop,rw,user,exec /media/sonstiges/cd.iso /media/iso

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